Über den Autor: O. Wilke

8 Kommentare

  1. Liebe BI,
    ich möchte an Ihre Verantwortung, an Ihre Vernunft appellieren… oder besser an Ihren „Großmut“?
    Bevor Sie sich an Ihrem aktuellen „Erfolg“ berauschen, gebe ich zu bedenken, dass Ihre Anliegen vor Gericht (05. März 2014) – laut Presse und Richter – gar nicht verhandelt worden sind. Wiederum ging es um die Satzung des Wasserverbandes.
    Finden Sie nicht auch (bzw. selbst), es wäre an der Zeit, Realitäten endlich anzuerkennen? die da wären: marodes Abwassersystem, demographischer Wandel, immer weniger Kunden, mit immer geringeren Verbäuchen, steigende Instandhaltungs- bzw. Folgekosten usw.
    Stattdessen drehen Sie ständig am Abwasserrad, drehen Sie sich im Kreis, ohne an das mögliche Ende zu denken? Die Mehrheit der Kunden hat Ihre Form (Gerichts- bzw. Verwaltungskosten u.ä.) der „Gerechtigkeit“ zu begleichen. Leider blieb diese Mehrheit bisher stumm und viel zu geduldig.
    Des Weiteren bedroht Ihre „Hartnäckigkeit“ manche existenziell. Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht? Spüren Sie diesbezüglich auch keine Verantwortung?
    Ich möchte Sie herzlich auffordern, endlich über den eigenen Schatten zu springen, wirklich das Gespräch zu suchen, den gerichtlichen Weg zu verlassen, um – zu mindest – endlich die Chance einer Mediation zuzulassen – und dies im Interesse der überwiegenden Mehrheit der Wasserverband-Kunden, aber auch in Ihrem eigenen Interesse.
    Herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!

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    • Sigrid Berndt

      Lieber Herr Meier!
      Sie kennen uns nicht, und leider waren Sie auch noch nie auf einer unserer Versammlungen.
      Da Herr Stegie Ihr Schwager ist, verstehe ich, daß Sie die Sachlage Ihrem Freund gegenüber loyal betrachten. Das sollte man auch so tun. Aber die Notlage mancher Verbraucher, resultierend aus der massiven Erhöhung durch den WVIW uns anzulasten, betrachten wir als „Foul“, da kein Gericht die Rückzahlung an alle Verbraucher gefordert hat und dies eine freiwillige Entscheidung des Vorstandes des WVIW war. Diese Entscheidung wird nicht einmal vom Landkreis mitgetragen oder wurde durch das Land genehmigt.
      Ich glaube, daß Sie intelligent genug sind, rechnen zu können. Die Rückzahlung an alle, die nun zu einer Erhöhung auf ca. 9 Euro führt, ist lediglich ein zinsloser Kredit, den die Verbraucher an den WVIW zahlen, um dasselbe Geld am Ende des Jahres zurückzubekommen. Von Rückzahlung ist also keine Rede. Das nennt man Hin- und Herschieben! Und ich bin erstaunt, daß Sie das für richtig halten und uns auffordern, dies hinzunehmen.
      Im Übrigen dürfen Sie darauf vertrauen, daß wir zu integer sind, um uns an einem gewonnenen Gerichtsverfahren zu „berauschen“. Sie vorverurteilen uns leider, ohne jemals mit uns gesprochen zu haben!
      Unser Bestreben lag und liegt in der gütlichen Einigung! Protokolle und Schriftverkehr beweisen, daß wir zu jeder Zeit Kompromisse angestrebt haben. Wenn Sie – ohne Kenntnis dieser Sachlage – trotzdem meinen, daß wir Unrecht hinnehmen sollen, dann haben wir verschiedene Ansichten von Recht!
      Warum schreiben Sie nicht an den Vorstand des WVIW? Warum fragen Sie dort nicht, wieso man 6 Gerichtsverfahren benötigt, um rechtmäßige Satzungen zu verabschieden? Warum fragen Sie dort nicht, weshalb der Vorstand beschlossen hat, der BI und einem Wirtschaftsprüfer unserer Anwaltskanzlei die Kalkulationen zu Prüfung zu übergeben, die Anwältin des WVIW dies unserem Anwalt sogar mitteilt und wir trotzdem diese Kalkulationen nie gesehen haben?
      Glauben Sie nicht auch, daß jeder Mensch das Recht auf eine korrekte Rechnung hat und das dies in verpflichtender Weise auch von einem Verband zu leisten ist? Wenn also überhaupt eine Beilegung des Streites erfolgen soll, dann können dies nur der Wasserverband und unsere gewählten Abgeordneten in die Wege leiten. Sie haben das verursacht, und sie können das beheben. Das wäre also der korrekte Ansprechpartner für Sie!

      Mit freundlichen Grüßen
      Sigrid Berndt

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      • Liebe Frau Berndt,
        herzlichen Dank, dass Sie mich für intelligent genug halten. Aber dann gestehen Sie mir bitte auch einen eigenes Köpfchen, eine eigene Meinung zu – unabhängig (beispielsweise) von angeheirateten Verwandtschaftsverhältnissen. Denn: Blut muss nicht zwangsläufig dicker als Wasser sein. Das wären dann schon zwei Unterstellungen – Ihrerseits (bitte nicht aufregen!)
        Ja, ich geben Ihnen aber recht: ich kenne Sie nicht persönlich; ich „kenne“ jedoch Ihre BI: aus Zeitungsberichten, aus Leserbriefen (vor allem aus der „Eule“). Und „integer“ zu sein, bedeutet doch wohl auch, einen gewissen Umgangston wahren zu können, oder? Herumpoltern und beleidigen gehören keinesfalls dazu (raten Sie einmal, wer sich jetzt wohl angesprochen fühlen mag). Und das Gespräch suchen (wollen), sieht irgendwie auch anders aus, oder?
        Ich weiß nicht, ob Ihre Mitgliederversammlungen öffentlich sind. Falls ja, dann schaue ich gern mal bei der nächsten spontan und neutral vorbei, um Sie und Ihre Mitstreiter kennenzulernen; falls nicht, dann laden Sie mich doch bitte zum nächsten Treffen ganz einfach ein.

        Im Interesse aller Kunden möchte ich hier – im Namen der Gerechtigkeit – erneut an Ihre (bzw. die der BI) Vernunft, an Ihren (bzw. den der BI) Großmut appellieren, da: die Kosten steigen endlos (bei Endlosklagen) und der Kunde/die Kundin wird es zahlen müssen.

        Apropos: erinnern Sie sich noch an meinen Leserbrief (im TAH) zum Thema? Hier noch einmal – zum Nachlesen:

        „Leserbrief zum Artikel: „Und noch eine Klage gegen den Wasserverband“ und zum Leserbrief von Reinhardt Gottschlich: „Wer überwacht die Wächter?“ vom 03. Januar 2014

        Gefühlt schon seit Jahrzehnten, werde ich als Kunde gezwungen, den Zwist zwischen den sich ständig vermehrenden Bürgerinitiativen und dem Wasserverband zu ertragen; zunächst distanziert, in der Folge eher amüsiert aber in letzter Zeit zunehmend ärgerlich. Denn die Frage konfrontiert, wie lange dieses Theater(stück) eigentlich noch auf- bzw. fortgeführt werden soll – endlos? während sich die (momentan schon schwer zu durchschauenden) Zusatzkosten ständig mitdrehen?
        Zugegeben: ich bin nur Laie. Als solcher verstehe ich nur Folgendes: die Wassersysteme der unterschiedlichen (Samt-)Gemeinden sind nicht miteinander vergleichbar, da sie sich hinsichtlich ihrer „Qualität“ oder ihrer Morbidität, ihrer Infrastruktur und ihres Instandhaltungs- bzw. Sanierungsaufwandes unterscheiden. Richtig? Die „Gewinne“, die der Wasserverband erwirtschaftet, werden umgehend reinvestiert. Richtig? Prozessieren, ob erfolgreich oder nicht, verursacht Kosten (und Nerven). Richtig? Der Wasserverband hat Formfehler eingeräumt. Richtig? Das Gericht hat diese bestätigt. Richtig? Für die BI aber ist diese Form der „Gerechtigkeit“ nicht ausreichend. Richtig? Die Zurückzahlung (aufgrund eines Formfehlers) mit anschließender berechtigter „Nachzahlung“ ist ein Nullsummenspiel plus Prozess- und Verwaltungskosten. Richtig? Jeder und jedem war diese „Milchmädchenrechnung“ bekannt. Richtig? Es lässt sich immer ein Haar in der Suppe finden. Richtig? Der Geschäftsführer des Wasserbandes wird als Buhmann missbraucht. Richtig? Die verantwortlichen Kommunalpolitiker hingegen sind parteiübergreifend abgetaucht und scheuen (bis zur nächsten Wahl) das Licht. Richtig? Die Frage nach der Verantwortlichkeit, dass beispielsweise die Abwassergebühren zehn oder fünfzehn Jahre nicht steigen durften, ist berechtigt. Richtig? Es ist müßig darüber zu diskutieren, wer, wann, wo und warum den falschen Ton traf. Richtig? Ein Mediator sollte alles wieder auf Anfang setzen. Richtig? Gefragt ist eine schnelle Rückkehr zur Normalität, damit der Kreis sich nicht weiter der Lächerlichkeit preisgibt („Wutbürgern steht das Wasser immer noch bis zum Hals“). Richtig? Im Interesse der Kunden muss Vernunft einkehren und „Gnade“ vor formalem Recht. Richtig?
        Meine Wünsche für 2014 sind hiermit beschrieben; ich hoffe doch sehr, dass das Theaterstück „Wasserschaden“ abgesetzt werden kann.
        Herrn Reinhardt Gottlichs Frage („Wer überwacht die Wächter?“) möchte ich wie folgt beantworten: Bitte wenden Sie sich vertrauensvoll an Ihre Kommunalpolitiker vor Ort, sie sind die Wächter oder sollten es sein. Richtig?
        Herzlichen Dank für Ihr Gehör…“

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        • Sigrid Berndt

          Ich persönlich finde es schade, wenn man sich nicht in respektvoller Weise austauschen kann. Nochmals – die BI setzt sich nicht aus „Wutbürgern“ zusammen und berauscht sich an keinem Urteil. Und ob jemand Interpunktion und Rechtschreibung richtig beherrscht, ist für uns völlig unerheblich. Jeder hat die Möglichkeit, sich zu Wort zu melden, ob mit oder ohne Tippfehler.
          Die nächste BI Versammlung wird in der Presse mitgeteilt und jeder ist willkommen, wie immer. Persönliche Einladungen würden zu weit führen, da wir kein Verein sind, sondern eine BI.
          Und , Herr Meier, ich habe das mit der Familie ernst gemeint. Es liegt nicht in meinen Gepflogenheiten dieses Thema ironisch zu behandeln. Ich denke, daß Familie zusammenhält.
          Allen anderen Schreibern lege ich ans Herz, daß man sich die Argumente beider Seiten anhört, um sich dann eine Meinung zu bilden und in stets sachlicher Form zu äußern.
          Sigrid Berndt

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          • Liebe Frau Berndt,
            für Ihren Beitrag hätte ich gern (auf Facebook) den „Daumen hoch“ gegeben!
            Ich habe mich auf Grund der Beleidigung meines Freundes Jens Meier durch Herrn Schönstedt zu meinem Beitrag hinreißen lassen. Immerhin gehört auch er zu den Einzelklägern, die besonderes Gewicht darauf gelegt hat, dass Satz- und Wortbildungen (wohl auch Interpunktion) nicht so in den Geschäftsbedingungen des Wasserverbandes stehen durften. Ich gebe zu, auch mir passieren viel zu oft Tippfehler.
            Die Ignoranz des Wasserverbandsvorsitzenden gegenüber der BI (so meine Info) führte anfänglich verständlicher Weise zur Wut bzw. zum Wutbürger. Da hätte man einen Mittler (neudeutsch Mediator) einsetzten müssen, der u.U. mir (uns), vor allen Dingen aber auch unseren Vermietern und unseren Gewerbebetrieben, den gegenwärtigen Zustand erspart hätte.
            Leider muss ich aber in vielen Gesprächen feststellen, dass aus Wut Hass geworden ist. Und Hass macht leider blind.
            Vielleicht gibt es ja dagegen was bei Ratiopharm? Aber wem sag ist das?
            Viele Grüße
            Hans-Joachim Heptner

  2. Werner Schönstädt

    Hallo liebe Frau Berndt!
    Nehmen Sie es leicht und lustig,ja lachen Sie! Sehen Sie, jeder Zikus hat einen August,jedes Kindertheater einen Kasper.Was hat die BI-Abwassergerechtigkeit? Richtig? Richtig !!
    Googeln Sie doch bitte mal bei Wikipedia unter dem Begriff „Klugscheisser“ Gefunden?
    Richtig? Jetzt können Sie weiterlachen und die ganze BI lacht mit aber richtig!!

    Mit lachendem Gruß
    Werner Schönstädt

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    • Hallo lieber Herr Schönstädt!
      Goggeln Sie doch einmal: „Wer zuletzt lacht, der…“
      Hm, ich weiß nicht, wie ich Ihren „lachenden Gruß“ werten soll: als Bestätigung, ja Bekräftigung Ihres Umgangstones? oder doch eher als höfliche Einladung zur Mitgliederversammlung?
      Der dumme August wie auch der Kaspar wirken ja generell aufklärerisch; beide entlarven und verstehen, über sich selbst zu lachen. Also: Kompliment!
      Dann fühle ich mich halt es eben solcher und betrachte mich als eingeladen. Danke!
      Es grüßt Sie herzlichst, Ihr Kaspar…

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  3. Lieber Herr Schönstädt,
    wenn das, was Sie bekunden, dem Niveau des gesamten BI entspricht, wundert mich nichts mehr. Ich gehöre nicht zu Ihrem „erlauchten“ Kreis, befinde mich folglich bei der kleinen Mehrheit von 90% der Abwasserkunden und Nichtkläger, die jetzt u.a. ebenfalls die verursachten Kosten für die „erfolgreich“ geführten Rechtsstreite mitzutragen haben. Scheinbar handelt es bei der BI nicht um einen eingetragenen Verein. D.h. (nicht nur) ich kann zukünftig für „meinen“ entstehenden finanziellen Schaden jeden Teilnehmer der BI gesamtschuldnerisch (kann man googeln) in Anspruch nehmen!
    Zur deutschen Rechtschreibung: hinter Komma und Punkt setzt man ein Leerzeichen (das ist die breite Taste auf der Tastatur).
    Auch für „Zikus“, dem August und dem Kasper bietet jedes vernünftige Textprogramm eine Rechtschreibprüfung.
    Den „August“ kenne ich nun!
    Wer ist der Kasper?

    Mit Tränen in den Augen
    grüßt Sie
    Hans-Joachim Heptner

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